Wiederkehrende Aktionen

10. Koblenzer Jugendforum Klartext am 24. Juni 2016

Am 24. Juni 2016 haben wir das zehnte Koblenzer Jugendforum veranstaltet: Zusammen mit 140 Jugendlichen aus unterschiedlichen Koblenzer Schulen haben wir mit Abgeordneten aus dem rheinland-pfälzischen Landtag über die Bereiche der Landespolitik diskutiert, in der die Interessen von Jugendlichen berührt werden. Eingeladen waren alle weiterführenden Schulen in Koblenz, angemeldet haben sich Klassen von der Albert-Schweitzer-Realschule plus (10. Klasse), dem Eichendorff-Gymnasium (11. Klasse Leistungskurs), dem Görres-Gymnasium (9. Klasse), dem Gymnasium auf der Karthause (zwei Leistungskurse der 11. Klasse) sowie dem Max-von-Laue-Gymnasium (10. Klasse). Außerdem waren von allen Parteien Vertreterinnen und Vertreter anwesend: Frau Demuth von der CDU, Frau Köbberling von der SPD, Frau Lemke von den Grünen, Herr Paul von der AfD sowie Herr Wink von der FDP.

Die Jugendlichen haben sich in den Bereichen Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Kinder- und Jugendpolitik, Integrationspolitik und Umweltpolitik intensiv mit den Wahlprogrammen sowie der Koalitionsvereinbarung auseinander gesetzt und eigene Fragen formuliert. Diese konnten sie dann den anwesenden Politikerinnen und Politikern stellen, um zu erfahren, inwieweit die Belange, Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen in den Programmen der Parteien berücksichtigt werden. Die Fragen waren sehr breit gestreut, von der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, wo es u.a. um den Unterrichtsausfall und die gerechte Bezahlung aller Ausbildungsberufe ging, über die Umweltpolitik (Wie schafft man eine Versorgung mit Nahrungsmitteln mit artgerechter Haltung?) und die Kinder- und Jugendpolitik (Wahlrecht ab 16 - Was spricht dafür, was müsste sich dafür sonst noch ändern?) und zum Schluss zur Integrationspolitik (Wie wird eine gelungene Integration möglich?), die Diskussion war sehr lebhaft und am Ende wurde die Zeit sehr knapp. Für das nächste mal werden wir daher noch mal an dem Konzept feilen und überlegen, wie man mehr Zeit für einen Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Politikerinnen und Politikern auf der anderen Seite ermöglichen kann. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben und am Jugendforum teilgenommen haben, wir fanden die Veranstaltung sehr spannend!

Frau Demuth (CDU) konnte leider nicht bis zu dem verlängerten Ende der Veranstaltung bleiben, da sie familiäre Verpflichtungen hatte. Deswegen ist sie nicht mit auf dem Gruppenbild zu sehen.

 

9. Jugendforum Klartext am 16. Mai 2014

Das Jugendforum 2014 stand ganz im Zeichen der Kommunalwahl: 23 Kandidierende für den Stadtrat aus 10 Parteien und Wählervereinigungen waren eingeladen, um mit Jugendlichen zu diskutieren: Was habt ihr für die Jugend geplant, falls ihr nach dem 25. Mai zu den EntscheidungsträgerInnen der Stadt Koblenz gehören werdet?

Am Ende haben alle 23 einen Vertrag unterschrieben, auf dessen Einhaltung der Jugendrat und das Kinder- und Jugendbüro als Interessensvertretung der minderjährigen Einwohnerinnen und Einwohner pochen wird. Im Wortlaut: "Falls ich am 25. Mai 2014 in den Rat der Stadt Koblenz gewählt werde, werde ich in den nächsten fünf Jahren bei allen Abstimmungen bedenken und abwägen, was sie für die jugendlichen Einwohner der Stadt bedeuten und gemäß der UN-Konvention zu deren Wohl handeln."

 

ORTE DER KINDERRECHTE

Nach einer Idee von Thomas Muth, Sachbereichsleiter Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes unserer Stadt, werden seit einigen Jahren  zu einem Artikel der UN Kinderrechtskonvention, der in dem jeweiligen Jahr in der rheinland-pfälzischen Kinderrechtewoche im Fokus steht, Kunstwerke als dauerhafte Denkmäler von Koblenzer Kinder und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Künstlern der Region geschaffen. Um die Orte der Kinderrechte zu entdecken gibt es eine Geo Caching Tour, die für Kinder und Jugendliche ab ca. 10 Jahre geeignet ist.

Für 2017 steht der Artikel 12 der UN Kinderrechtskonvention ("Recht auf Beteiligung") im Fokus - In diesem Artikel geht es um das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung, vor allem in Gerichts- und Verwaltungsverfahren, die sie berühren. Im Moment schauen wir uns geeignete Orte für dieses wichtige Recht an und sind schon am überlegen, welche Jugendlichen wir dieses mal fragen. Sobald wir mehr spruchreifes wissen, gibt es hier neue Informationen!

2016: Artikel 29 "Recht auf Persönlichkeits- und Menschenrechtsbildung"

Standort: Park der Kinder- und Jugendhilfe Arenberg (Pfarrer-Kraus-Str. 63), am Zaun zur Straße

Entwurf: Jugendliche aus dem Kinder- und Jugendheim Arenberg unter Anleitung des Künstlerpaars Rita Ternes und Thomas Naethe

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