Unsere Rechte - international

1989 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Konvention über die Rechte des Kindes. 

Nicht stören an dem Wort "Kind" - es geht um Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Diese Konvention wird als weltweites, völkerrechtlich verbindliches Grundgesetz angesehen. Die Staaten, die die Konvention unterschrieben und ratifiziert haben - also auch Deutschland - stehen in der Pflicht, diese Rechte in nationalen Gesetzen zu verwirklichen und sind der UN darüber Rechenschaft schuldig.

In der Konvention geht es um Gleichbehandlung, das Wohl der Kinder und Jugendlichen, ihr Recht auf Leben und persönliche Entwicklung und die Achtung vor der Meinung und dem Willen des Kindes (Jugendlichen): Kinder und Jugendliche dürfen ihre Meinung frei äußern und haben Anspruch darauf, Gehör zu finden. Die Staaten sollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche in Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, Einfluss nehmen können auf die Entscheidungen der Erwachsenen. Kinder und Jugendliche haben ein Anrecht darauf, die Gegenwart mitzugestalten. Kinder und Jugendliche haben auch ein Recht auf kind- und jugendgerechte Information.

Für die Verwirklichung der Kinderrechte haben sich 100 Institutionen in Deutschland in der "National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland" zusammengeschlossen. Diese Koalition ist Anwalt der Jugend gegenüber der jeweiligen Bundesregierung.

Weltkindertag 2007 in Koblenz - Kinderrechtebäume zu den Artikeln der UN-Konvention- gestaltet von Koblenzer Kindern und Jugendlichen

Besonders wichtige Artikel für den Jugendrat sind unter anderen:

In den letzten Jahren wurden jeweils zum Weltkindertag (20. September) in Koblenz "Orte der Kinderrechte" geschaffen. Weitere Infos dazu findest du auf der Seite "über uns" unserer Homepage, da dann auf "wiederkehrende Aktionen" klicken.