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Mitdenken!
Mitreden!
Mitbestimmen!

Herzlich willkommen beim Jugendrat Koblenz! 

Wir sind 22 von den Koblenzer jugendlichen Einwohnern zwischen 10 und 17 Jahren nach Kommunalwahlrecht gewählte Jugendliche, die die Interessen der minderjährigen Einwohner unserer Stadt gegenüber den erwachsenen Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung und Institutionen wie z.B. den Verkehrsbetrieben vertreten.

Wir freuen uns, auf unserer Homepage ausführliche Infomationen zur politischen Beteiligung der Jugend in unserer Stadt zu geben zu können. Wenn es etwas gibt, was euch stört oder ihr etwas wissen wollt, was Kinder und Jugendliche in Koblenz betrifft, schreibt uns eine E-Mail oder ruft uns an! Oder kommt zu unserer nächsten Jugendratssitzung vorbei! Wir tagen in der Regel im Saal 220 im Rathaus-Gebäude II von 17:30 bis 20:00 Uhr, das nächste mal am Freitag, den 31. März! Die Einladung inkl. Tagesordnung für diese Sitzung kannst du hier herunterladen.

Einladung zur Jugendratssitzung: Freitag, 31. März 17:30 Uhr

Bevor es in die Osterferien geht, treffen wir uns noch einmal zur Jugendratssitzung, zu der wir sehr herzlich einladen: Diese findet am Freitag, den 31. März von 17:30 bis 20:00 Uhr statt. Wie immer treffen wir uns im Saal 220 im Rathaus Gebäude II, neben den Berichten über die Arbeit in den Arbeitsgruppen werden wir auch mögliche Veranstaltungen zur Oberbürgermeister- und Bundestagswahl diskutieren. Auch wenn der größte Teil von uns noch nicht 18 Jahre alt ist und deswegen nicht wählen darf, gehen die Wahlen uns natürlich auch etwas an. Daher interessiert es uns besonders, was die jeweiligen Kandidaten (und eine Kandidatin) für die beiden Wahlen geplant haben, welche Schwerpunkte sie in Koblenz bzw. in Berlin setzen wollen und wie sie zu Jugendpolitik und -beteiligung stehen. Wie wir das aus den Personen heraus kitzeln werden, diskutieren wir auf der Sitzung - kommt also vorbei, es lohnt sich!

Pizza essen

Jugendratsarbeit kann vor allem dann funktionieren, wenn wir uns alle gut kennen und uns aufeinander verlassen können, wissen, was uns wichtig ist und wie ein jeder tickt. In den Sitzungen und AG-Treffen arbeiten wir sehr stark inhaltlich, d.h. wir diskutieren die Themen, die uns berühren, tauschen unsere Ideen aus und überlegen gemeinsam, wie man Koblenz kinder- und jugendfreundlicher schaffen kann. Damit aber auch der persönliche Spaß nicht völlig zu kurz kommt, treffen wir uns regelmäßig auch zu entspannteren Treffen ohne Tagesordnung und Sitzungsleitung. Am vergangenen Freitag (17. März) war es wieder soweit: Mit allen Jugendratsmitgliedern und fast allen AG- und beratenden Mitgliedern belegten wir die Küche der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V., schnippelten Zutaten für die Pizza, machten Salate und hatten ausgiebig Zeit, miteinander zu quatschen.

RoMo-Disco im AGOSTEA (Rosenmontag, 27. Februar)

Kowelenz olau! Die RoMo Disco war auch in diesem Jahr wieder super - und hatte einen ganz besonderen Gast. Tony Stark aka der Iron Man war im Agostea und stand für Fotos zur Verfügung. Wir haben uns über die vielen Jugendlichen gefreut, die hier gemeinsam gefeiert haben und hoffen, ihr hattet viel Spaß! Die Fotos von der Party könnt ihr auf der Homepage vom Agostea finden.

Wer wir sind

Der Jugendrat Koblenz ist ein offizielles beratendes Gremium der Stadt Koblenz.

Die Mitglieder des Jugendrates sind 22 Jugendliche von 10-17 Jahren. Sie werden von den Jugendlichen Einwohnern unserer Stadt in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl für jeweils zwei Jahre gewählt, um die Interessen der minderjährigen Einwohner gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. Wählen und Kandidieren kann man unabhängig von der Nationalität.

Eine Hälfte des Jugendrates (11 Mitglieder) ist zwischen 10 und 13, die andere zwischen 14 und 17 Jahre alt. Einmal gewählt, hat man für zwei Jahre ein Mandat, auch wenn man in dieser Zeit 18 Jahre alt wird.

Es gibt im Jugendrat:

Stimmberechtigte Mitglieder: das sind die oben genannten, für die jeweilige Wahlperiode gewählten 22 Jugendlichen.

Beratende Mitglieder ohne Stimmrecht: das sind bis zu sechs Jugendliche aus dem "alten" Jugendrat der vorhergehenden Wahlperiode sowie die Bürgermeisterin als Jugend- und Sozialdezernentin, die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und Fachleute aus der Jugendarbeit der Stadtverwaltung (siehe Satzung)

AG-Mitglieder: Koblenzer Jugendliche, die sich für AG-Themen interessieren und engagieren, können in Arbeitsgruppen des Jugendrates mitarbeiten.

Mitdenken, mitreden, mitbestimmen ist das Motto des Koblenzer Jugendrates. Unser Plakat bedeutet: wir geben ganz viele gute Ideen ins Koblenzer Rathaus rein, wir arbeiten in Gremien mit und aus dem Rathaus kommt was Gutes für uns raus... Die Gegenstände auf dem Plakat haben wir selbst gebastelt und unser Grafiker. Max Pecher, hat das Plakat daraus gemacht.

 

 

Mitglieder

Stimmberechtigte Mitglieder

Leon Ahrend

 

Ingrid Alex

 

Merve Aras

 

Pauline Baumgart

 

Mohamad Bitar

 

Diana Conda

 

Devrim Deller

 

Aileen Glade

 

Julia Grüttner

 

Alina Güls

 

Daniel Hobernik

 

Selina Ince

 

Philipp Kern

 

Emily Klein

 

Emilia Link

 

Emilio Lutz

 

Jona Meis

 

Tale Meis

 

   

Maria Meneses-Alvarez

 

Paula Mohrbacher

 

Béla Riebel

 

Lea Rieser

 

   

 

Erwachsene beratende Mitglieder

Marie-Theres Hammes-Rosenstein
Bürgermeisterin
Vors .des JHA/Jugenddezernentin

Julia Kübler Jugendhilfeausschuss         Stellv. Vorsitzende des JHA

Thomas Muth Jugendamt, Sachbereichsleiter Kinder- und Jugendförderung

Christiane Klein
Jugendamt, Leiterin JBS Haus Metternich, Mädchenfachkraft

Jugendliche beratende Mitglieder

     
Lena Adams Marius Hoffart Simon Körte Melissa Schäfer Lars Schwickerath Dennis Tritsky

AG-Mitglieder

   

Yannick Hallemans

Julius Kamp

Christoph Vogel

Vorstand

Der Jugendrat wählt in seiner ersten Sitzung eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und drei stellvertretende Vorsitzende. Sie bereiten öffentliche Sitzungen vor, machen Vorschläge, welche Themen der Jugendrat im Interesse der Koblenzer Jugend bearbeiten sollte und vertreten den Jugendrat nach außen.

Der Vorstand wird jährlich neu gewählt, für das Jahr 2017 wurde Tale Meis als Vorsitzende gewählt, Aileen, Alina und Lea unterstützen sie im Vorstand.

 

Tale Meis Aileen Glade Alina Güls Lea Rieser

Öffentliche Sitzungen

Der Jugendrat trifft sich einmal im Monat - ausgenommen in den Schulferien - zu öffentlichen Sitzungen.

Rathaus II, Saal 220, 17:30 - 20:00 Uhr

Die nächste Sitzung des Jugendrat ist am Freitag, den 31.03.2017. Wir treffen uns dafür wie immer im Saal 220 im Rathaus II.

Die Termine für 2017 können Sie auf der Seite "Termine" herunterladen.

Die Tagesordnung wird außer bei den Mitgliedern auch in Politik und Verwaltung und auf der Homepage veröffentlicht (sowohl auf der Startseite links im Willkommenstext als auch bei den Terminen). Jede/r, die oder der möchte, kann als Gast kommen und dem Jugendrat bei seinen Diskussionen und Beratungen zuhören und - im Gegensatz zu anderen Gremien der Erwachsenen - auch zwanglos mitreden.

Wer sich dafür interessiert, was wir in der Vergangenheit besprochen haben, kann sich hier die Protokolle aus den Jahren 2015, Jahren 2016 sowie vom Januar und Februar 2017 herunterladen!

Öffentliche Sitzung am 24. Januar 2014: World Café "Lebst Du noch oder kommunizierst Du schon?

Nutzen und Nerviges zum Smartphone - Suchen nach Regeln für Jugendrat-Sitzungen

 

Arbeitsgruppen

Da es viele Themen gibt, die der Jugendrat bearbeiten möchte, da aber nicht alle alles machen können, bilden sich AGs, die sich mit einem speziellen Thema über längere Zeit beschäftigen. Die AGs treffen sich in der Geschäftsstelle, wo Beratung durch die pädagogische Fachkraft zur Verfügung steht sowie alle notwendigen Hilfsmittel für Recherchen, Büromaterialien usw.

Auf dem Kennenlerntreffen vom Jugendrat 2017/2018 haben wir lange darüber diskutiert, welche Schwerpunkte uns wichtig sind und ob es Themen gibt, die für uns neu dazugekommen sind. Da dies nicht der Fall ist und wir für alle Themen aus den vergangenen Jahren sowohl noch Arbeitsaufträge haben, die bearbeitet werden müssen, als auch eigene Ideen entwickelt haben, wird es wieder AGs zu Themen Schule, Verkehr, Freizeit, Stadtverschönerung, Event, unser Flüchtlingsprojekt "Koblenz für alle Schängel" und zu unserer Öffentlichkeitsarbeit geben.

AG Schule

Die AG Schule hat lange Tradition und existiert eigentlich immer. In den vergangenen Jahren haben wir alle weiterführenden Schulen besucht, die Arbeitsplätze der Koblenzer Schülerinnen und Schüler, d.h. die Gebäude, Räume und Ausstattung der Schulen, insbesonder der Fachräume, haben wir hier in den Fokus genommen. So sehen wir, wovon in den Ergebnissen der Jugendbefragung 2011 unserer Vorgänger die Rede ist und können mit unseren

Nach dem Abschluss der Tour durch die Schulen im Sommer 2015 gab es im März 2016 ein Treffen (gemeinsam mit den Schülervertretungen der weiterführenden Schulen in Koblenz) mit der Schuldezernentin Frau Dr. Theis-Scholz. Außerdem waren weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ihrer Behörde dabei.
Bei dem Treffen konnten wir unsere Prioritätenliste, die sie vorab bereits zugeschickt bekommen hatte, noch mal mündlich vortragen und mittels Fotos eindrücklich zeigen, wo unserer Meinung nach Handlungsbedarf an den Gebäuden der weiterführenden Schulen besteht. Leider konnte keiner, der im Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) arbeitet, bei dem Treffen dabei sein. Da das ZGM aber für alle städtischen Gebäude (d.h. auch die Schulen) zuständig ist, wurden unsere Anfragen und Kritikpunkte weiter geleitet. Der Jugendrat 2015/2016 hat vor dem Ende ihrer Amtszeit noch mal nach dem aktuellen Stand gefragt, hier haben wir eine Antwort erhalten. Manche Dinge konnten schon erledigt werden, aber bei vielen müssen die Schülerinnen und Schüler viel Ausdauer beweisen, da zum Teil mit den Planungen erst 2018/2019 begonnen werden soll. Wir freuen uns aber, dass Frau Dr. Theis-Scholz an einem kontinuierlichen Dialog mit uns interessiert ist und die Treffen mit ihr nun jährlich statt finden sollen.

In der AG Schule arbeiten Ingrid, Merve, Pauline, Mohamad, Aileen, Emilia, Emilio und Paula mit.

 

AG Verkehr

Die AG Verkehr kümmert sich um den öffentlichen Nahverkehr, Béla und Ingrid sind auch im Fahrgastbeirat. Wichtigstes Thema ist die Situation des öffentlichen Nahverkehrs hier in Koblenz. Manche Buslinien kommen egal zu welcher Uhrzeit zu spät, was uns ärgert. Außerdem fänden wir es besser, wenn die Busse zum Teil öfter und vor allem abends länger fahren würden. Der vorherige Jugendrat hat außerdem die Preise mit anderen Städten verglichen, die ähnliche Größe und Lage haben. Dabei haben wir festgestellt, dass das Preissystem sehr teuer ist und vor allem für Kinder und Jugendliche nicht gut ist. Wir werden demnächst den Betriebshof der evm besichtigen und hoffen, für zumindest einen Teil der Probleme hier eine Lösung zu finden. Was uns freut ist, dass derzeit ein "Verkehrsentwicklungsplan Koblenz 2030" geschrieben wird, in dem Ideen entwickelt werden, wie man den Anteil der Fußgänger und der Radfahrer in Koblenz erhöhen kann. Hier werden viele Vorschläge, die wir auch schon hatten, aufgegriffen (u.a. schlagen die Verkehrsplaner auch eine einzige Tarifzone für ganz Koblenz vor). Wir sind gespannt, was dort noch passiert und welche Vorschläge wann und wie umgesetzt werden.

Zweites Thema sind die Fahrradwege. Unsere Vorgänger hatten nach den Inspektionstouren mit Ratsmitgliedern auf Wunsch des Herrn Oberbürgermeisters dem Baudezernenten eine Prioritätenliste vorgelegt mit Reparatur- und Verbesserungsvorschlägen. Unsere AG hat mittlerweile von Herrn Gorius, dem Fahrradbeauftragten der Stadt, die ersten konkreten Umsetzungen vorgelegt bekommen. Da bleiben wir weiter am Ball, einiges ist nämlich immer noch nicht umgesetzt worden.

In der AG Verkehr arbeiten Ingrid, Merve, Julia, Alina, Jona, Tale, Béla und Lea mit.

 

 

 

Unsere Vorgänger aus dem Jugendrat 2011/2012 und 2013/2014 bei der Fahrradtour mit dem Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann-Göttig, bei der Besichtigung des Betriebshofs der KVS und im Gespräch mit dem Baudezernenten Herrn Prümm.

 

AG Freizeit

Die AG diskutiert wie in allen Jugendräten zuvor, ob es Aufgabe des Jugendrates ist, Veranstaltungen für Jugendliche selbst zu organisieren oder ob es Aufgabe des Jugendrates ist, eine Stadt darauf aufmerksam zu machen, was für Jugendliche fehlt und das einzufordern.

Die AG organisiert die Aktionen des Jugendrats bei Koblenz spielt, am Sporterlebnistag und anderen Veranstaltungen, bei denen der Jugendrat beteiligt ist.

Wir möchten uns in den kommenden zwei Jahren mit den Sportangeboten der Stadt Koblenz beschäftigen und ob es Möglichkeiten gibt, die Öffnungszeiten der Bibliothek auszuweiten. Die Stadtbibliothek im Forum Confluentes wird von vielen Schülerinnen und Schülern als Lernort genutzt und wir fänden es super, wenn die Öffnungszeiten (z.B. in den Wochen vor dem schriftlichen Abitur) länger wären. Viele Themen, die wir auf dem Kennenlerntreffen diskutiert haben, könnten sowohl von der AG Freizeit, Event oder Stadtverschönerung diskutiert, deswegen sind wir auch am schauen, welche AG welches Thema diskutiert. Vermutlich werden wir uns auch in dieser AG dem Thema der öffentlichen Grillplätze annehmen. Es gibt zwar in manchen Stadtteilen Grillhütten, aber leider sind dort die Gebühren durch den Unterhalt so teuer, dass man sich das anmieten als Jugendlicher nicht leisten kann. Wir fänden es gut, wenn es z.B. an einem Uferabschnitt von Rhein oder Mosel es die Möglichkeit gäbe, seinen eigenen Grill mitzubringen und dort zu grillen.

Unsere Vorgänger haben außerdem alle Koblenzer Jugendtreffs angeschaut und die Ergebnisse dieser Besuche hier zusammen gefasst (siehe unten). Vielleicht findet ja der ein oder andere ein Angebot in seiner Nähe oder einen Jugendtreff, den ihr spannend findet!

Jugendtreffs sollen für alle Jugendlichen offen sein, daher sind die Angebote in der Regel kostenfrei. Fast alle Jugendtreffs verkaufen aber günstig Getränke oder bieten manchmal Projekte und Ferienangebote an, bei denen dann Materialkosten bezahlt werden müssen. Es wird aber dafür gesorgt, dass es immer noch günstig bleibt, und jeder, der mitmachen will, das auch kann.

Neben den Jugendtreffs, die wir hier gelistet haben, gibt es noch Jugendtreffs, die von den mobilen Jugendarbeitern der Stadt Koblenz organisiert werden. Diese findet ihr hier!

 

View Jugendtreffs in Koblenz in a full screen map

 

Haus Metternich
Münzplatz 7
56068 Koblenz
Bushaltestelle: z.B.: Altengraben (Bus Nr. 5/15, 2/12)

Öffnungszeiten:
Montag: 17-19:00 Uhr (offenes Plenum)
Dienstag bis Freitag: 15:00 – 20:00 Uhr (Donnerstag ist ab 20:00 Uhr Thekenabend für alle ab 16 Jahre)

Was gibt es dort?

Räumlichkeiten

Kreatives

Sport

Sonstiges

großer Aufenthaltsraum mit Bar, Essecke und Sofa-Bereich zum chillen

Probenräume für Abends (Anmeldung erforderlich!)

Kicker

Wöchentliches Plenum, in dem gemeinsam entschieden wird, was passiert

snoozle-Raum mit Hängematte

Disco/Konzertraum

verspiegelter Saal für Sport bzw. Tanzgruppen

Konzerte

Küche (gemeinsames Kochen nach Bedarf)

 

 

 

Wer kann hingehen?
Es sind alle Jugendlichen herzliche willkommen. Aus der Erfahrung kommen die Jüngeren eher am Nachmittag ins Haus Metternich, Ältere am Abend und zu den Konzerten.

 

 

HOT Metternich
Trierer Str. 123c
56072 Koblenz
Bushaltestelle: Closterbrauerei (Bus Nr. 5/15, 350, 353, 359)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag: 13:30 bis 20:00 Uhr,
Freitag 12:00 bis 15:00 Uhr (Dienstag und Donnerstag ab 15:30 Uhr sowie Mittwoch ab 17:00 Uhr nur für Jugendliche ab der 5. Klasse geöffnet)
 

Was gibt es dort?

Räumlichkeiten

Kreativangebote

Sport

Sonstiges

großer Aufenthaltsraum mit PlayStation und Getränkebar

Regelmäßige Bastel-/Kreativangebote

Fitnessraum, Tischtennisplatte, AirHockey, Kletterwand im Außengelände

Disco/Konzertraum, der für Konzerte angemietet werden kann

Internetraum

Werkraum

Große Sporthalle in der oberen Etage

Hausaufgabenbetreuung

Raum mit Gesellschaftsspielen bzw. Möglichkeit für ruhige Ruhezimmer

Theater spielen

 

Workshops in den Ferien

Wer kann hingehen?
Alle Kinder und Jugendlichen, Grundschulkinder können bis ca. 16/17 Uhr bleiben (siehe Öffnungszeiten).

 

 

JAM – Jugendhaus am Moselring
Am Moselring 2-4
56068 Koblenz
Bushaltestelle: Löhr-Center (1, 2/12, 3/13, 4, 5/15, 6/16, 8, 9, 10, 20, 27, 301, RMV, …), Stadtmitte (Regionalbahn)

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 15:00 bis 21:00 Uhr, Konzerte an fast jedem Wochenenden

Was gibt es dort?

Räumlichkeiten

Kreativangebote

Sport

Sonstiges

Diverse Aufenthaltsräume

Backangebote

Sporttag

Ferienangebote

Küche

Filme

 

Angebote von und mit Flüchtlingen

 

Konzerte (Fr/Sa)

 

Freiraum (1. Etage)

Wer kann hingehen?
Alle Jugendliche ab 14 Jahre; zu den Konzerten: ab 17 Jahre.

 

 

Jugendtreff Maulwurf
Markenbildchenweg 38
56068 Koblenz (Kurt-Esser-Haus)
Bushaltestelle: Hauptbahnhof (Bus Nr. 1, 3/13, 5, 8, 9, 10, 20, 27, 301, RMV, …)

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Donnerstag: 15:00 bis 19:30 Uhr, Freitag von 15:00 bis 21:00 Uhr

Was gibt es dort?

Räumlichkeiten

Kreativangebote

Sport

Sonstiges

Aufenthaltsraum mit kleiner Bar

Länderwoche

Fitnessraum

Disco/Konzertraum

Raum mit Billardtisch

Regelmäßige Rommy-Turniere

Tischtennisplatte vorhanden

Ferienangebote

Kickerraum

Kochen

 

Hausaufgabenbetreuung

 

Erzähl-Café

 

 

Wer kann hingehen?
Alle Jugendlichen, viele sind zwischen 13 bis 17 Jahre alt.

 

 

JuBüZ Karthause
Potsdamer Str. 4
56075 Koblenz
Bushaltestelle: Bundesarchiv (Bus Nr. 2/12)

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 16:00 – 19:00 Uhr (Montag und Dienstag für alle ab 10 Jahre geöffnet, Donnerstag können alle ab 8 Jahre kommen)
Mittwoch 16:00 bis 18:00 Uhr (Mädchentreff)
Freitag 15:00 bis 19:00 Uhr (für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre)
 

Was gibt es dort?

Räumlichkeiten

Kreativangebote

Sport

Sonstiges

Aufenthaltsraum mit kleiner Küche, vielen Sofas und Gesellschaftsspielen

Kreativraum, einmal die Woche gibt es ein Angebot von Atelier mobil

Tischtennis

Teenie-Disco

Raum zum Zocken (mit einer PlayStation 3)

Regelmäßiges Kochen

Kicker

Mädchen- und Jungentage

Großer Flur mit Tischtennis-Platte

 

Billardtisch

Ferienangebote

Außenanlage

 

Boxsack

Offenes Plenum, um eigene Ideen einzubringen (1x im Monat)

Wer kann hingehen?
Alle zwischen 8 – 19 Jahre, Ältere haben Möglichkeit zur Berufsberatung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die AG Freizeit besteht aus Leon und Devrim, hier unterstützen Yannick und Christoph als AG-Mitglied die Arbeit.

 

 

AG Stadtverschönerung

"Stadtverschönerung" klingt erstmal nicht nach einem jugendtypischen Thema - aber auch uns ist es wichtig, dass Koblenz sauber ist und wir uns hier wohlfühlen. Wir haben dabei mehrere Schwerpunkte: Zum einen möchten wir uns nochmal die Unterführungen in Koblenz anschauen, zum anderen fänden wir es wichtig und zukunftsweisend, wenn es zumindest in der Koblenzer Innen-/Altstadt kostenloses WLAN gäbe. Und natürlich werden wir weiterhin an der Idee dran bleiben, Pfandringe in Koblenz zu installieren. Das sind Metall-Behältnisse, die meistens um Mülleimer herum angebracht werden, wo dann leere Pfandflaschen abgestellt werden können, anstatt dass man sie einfach so irgendwo stehen lässt oder in den Müll schmeißt. Nachdem wir mit dem Leiter des Kommunalen Servicebetriebs sowie der Bürgermeisterin geredet haben und und der Werksausschuss einem probeweisen Aufstellen von drei Behältern zugestimmt hat, suchen wir jetzt Sponsoren, die dieses Vorhaben unterstützen.

 

Unsere Vorgängerinnen und Vorgänger haben beim Dreck-weg-Tag 2015 mitgemacht und das Gebiet rund um den Bahnhof gesäubert.

Außerdem hat der Jugendrat in 2016 sich der Unterführung an der Balduin-Brücke wieder angenommen. Da viele Kinder und Jugendliche Unterführungen als gefährliche oder unsichere Orte empfinden, haben unsere Vorgänger 2008 das letzte Mal die Unterführung an der Balduinbrücke mit Graffiti-Kunst verschönert, die Patenschaft besteht sogar schon seit dem Jahr 2000. Nach dem dort lange gebaut worden ist, sind die Bilder nicht mehr so schön wie am Anfang. Wir haben lange darüber nachgedacht, was wir dort hin sprühen wollen. Am Ende kamen wir immer wieder an den Punkt, dass die Unterführung, freundlich und hell sein soll und Kinder und Jugendliche dort keine Angst mehr haben sollen. Außerdem wollten wir die Orte zeigen, wo Jugendliche in Koblenz unterwegs sind, wo wir uns wohlfühlen und wo wir gerne sind. Gemeinsam mit dem Graphikdesigner Dennis Nussbaum, der seit vielen Jahren auch mit Sprühdosen Kunstwerke herstellt, haben wir uns auf das Motiv bzw. die Motive geeinigt, die nun auf der Wand zu sehen sind. Die Fotos können leider die beiden Wände nur zum Teil wiedergeben und nicht das große Ganze. Daher können wir nur jedem empfehlen, selber mal dort vorbei zu gucken, um alles genau zu betrachten. Und vielleicht den Punkt zu finden, wo die obere und die untere Wand für das gemeinsame Bild zusammentreffen...

In der AG Stadtverschönerung arbeiten neben Emily, Jona, Paula und Béla mit.

 

 

AG Event

In Koblenz gibt es sehr wenige Veranstaltungen, die Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre anspricht. Eine gute Sache ist die Konzert-Reihe "first steps" von music live e.v. und dem Jugendamt Koblenz, hier können sehr junge Bands erste Auftritte haben. Wir haben dort angeboten, dass wir die Plakate in unseren Schulen aufhängen. So hoffen wir, dass durch mehr Werbung zum Beispiel in den Schulen und Mund-zu-Mund-Propaganda hier auch mehr Jugendliche von den Konzerten erfahren und hingehen.
Auch mit dem Jugendrat 2017/2018 möchten wir schauen, ob es möglich wird, eine Veranstaltung zu planen in irgendeiner Weise. Was es genau wird, wissen wir noch nicht, aber wir werden dann hier berichten.

In der AG Event sind Diana, Julia, Maria, Paula und Philipp.

 

Koblenz für alle Schängel - Wir zeigen Dir Deine Stadt! Das Flüchtlings-Patenschaftsprojekt vom Jugendrat Koblenz

So wie überall in Deutschland, kamen in Koblenz in 2015 und 2016 viele Menschen an, die in ihren Heimatländern nicht mehr leben konnten und deswegen hierhin flüchten mussten. Darunter sind natürlich auch viele Kinder und Jugendliche. Es gibt in Koblenz in einigen Stadtteilen bereits Initiativen, die bei Behördengängen, der Suche nach einer eigenen Wohnung oder dem alltäglichen Leben helfen. Wir haben überlegt, ob bzw. wie wir auch unseren Teil dazu beitragen können, dass sich Kinder und Jugendliche, die hierhin geflüchtet sind, gut einleben können und sich hier wohl fühlen. Deswegen möchten wir ein Patenschaftsprojekt von Jugendlichen für Jugendliche starten: Wir möchten Flüchtlingen zwischen 12 und 18 Jahre in kleinen Gruppen "unser" Koblenz zeigen. Das heißt, wir zeigen ihnen die Stellen, wo wir unterwegs sind, wo wir Freistunden verbringen oder am Nachmittag rumhängen. Wir werden das beste Eis der Stadt gemeinsam probieren und (hoffentlich) mit der Seilbahn hoch zum Festungspark fahren. Wir möchten auch Ausflugsziele zeigen, z.B. klettern oder bowlen gehen. Wir denken, es ist wichtig eine gute Mischung zu machen zwischen Dingen die nichts oder nur sehr wenig Geld kosten und Aktivitäten, die besonders sind und eher etwas mehr Geld kosten. Das Projekt startet mit ein oder zwei Treffen mit allen Jugendlichen, die an dem Projekt teilnehmen wollen. Dadurch hoffen wir, dass sich erste Freundschaften oder gemeinsame Interessen zeigen. Daraus bilden sich dann Kleingruppen von vier bis maximal sechs Leuten, die sich eigenständig treffen. Nach drei bis vier Monaten gibt es ein Abschlussfest, wo wieder alle Patinnen und Paten zusammen kommen und wir die Möglichkeit haben zu erzählen, was alles passiert ist. Das vollständige Konzept finden sie hier.
Wir freuen uns sehr, dass das Projekt in 2015 und 2016 gut funktioniert hat, daher möchten wir es fortführen. Mit welcher Schule wir kooperieren werden, wissen wir noch nicht, aber klar ist, dass es viele Jugendliche gibt, die Interesse daran haben.

Nicht nur wir sind von unserem Projekt überzeugt. sondern auch andere Menschen: So konnten wir einen Teil einer sehr großzügige Spende der C&A Foundation im August entgegen nehmen, die KoblenzerBürgerStiftung unterstützt uns sowie mehrere kleine Spenden von Privatpersonen. Außerdem sind wir einer der 30 Preisträger vom Jugendengagement Wettbewerb "sich einmischen - was bewegen" der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und der Bertelsmann-Stiftung. Bewerben konnten sich Projekte aus ganz Rheinland-Pfalz, in dem Jugendliche und junge Erwachsene Beteiligung für Kinder und Jugendliche umsetzen.

An dem Flüchtlingsprojekt arbeiten Mohamad, Diana, Devrim, Aileen, Alina, Jona, Tale, Maria und Lea mit, Juli arbeitet hier als AG-Mitglied mit.

Ein weiteres Projekt im Bereich der Flüchtlingsarbeit ist das Sportfest International. Das Sportfest hat einmal im Herbst 2015 und zweimal im Jahr 2016 (Frühjahr/Herbst) stattgefunden und richtet sich an die Menschen, die in den Camps in Koblenz wohnen. In Zusammenarbeit mit dem Sportbund Rheinland, der Sportjugend, der CTG, dem Jugendamt und dem Ordnungsamt der Stadt Koblenz sowie der Physiotherapieschule des Katholischen Klinkums Koblenz-Montabaur und Music Live werden in der Turnhalle der Goethe Realschule plus verschiedene Sportangebote sowie eine Kleiderkammer zur Verfügung gestellt. Außerdem gibt es kostenlose Getränke sowie Rindswürstchen vom Grill. Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg und wir waren begeistert, wie viel Freude Kinder, Jugendliche und Erwachsene an unseren Angeboten Tellerdrehen, Seilspringen und co hatten.

Hier ein paar Eindrücke von den ersten beiden Sportfest International-Veranstaltungen:

 

AG Öffentlichkeitsarbeit

Die AG Öffentlichkeitsarbeit soll den Jugendrat bekannter machen. Wir bemühen uns, mit unserer Arbeit in der Presse, Radio und Fernsehen präsent zu sein. Wer Mitglied bei Facebook ist, kann sich auch auf unserer Fanpage laufend informieren, was gerade im Jugendrat los ist: www.facebook.com/JugendratKoblenz. Außerdem sind wir seit neuestem auch bei Instagram (@jugendratkoblenz) aktiv - wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auch auf diesem sozialen Netzwerk folgt!

Es ist uns weiterhin ein Anliegen, in den Schulen in Koblenz mehr auf uns aufmerksam machen können und wie man das Thema Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Politik auch überregional bekannter machen kann. Die Arbeit vom Jugendrat zu erklären, ist manchmal etwas schwierig bzw. manche Leute verstehen nicht sofort, warum uns das politische Arbeiten Spaß macht. Deswegen sind wir weiterhin auf der Suche nach guten Ideen, wie man sowohl den Alltag, als auch die Highlights gut rüberbringen kann.

Die AG Öffentlichkeitsarbeit besteht aus Philipp, Emilio und Julius als AG-Mitglied.

 

 

 

 

 

 

 

Hier ist unser Imagefilm, wir hoffen, er gefällt euch!

 

Gremienarbeit

Der Jugendrat hat gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro einen (beratenden) Sitz im Jugendhilfeausschuss (Tale Meis) und in der AG Spielflächen (Jona Meis/Emily Klein) des Jugendhilfeausschusses.  Paula Mohrbacher und Pauline Baumgart (Vertreterin) sind beratende Mitglieder im Schulträgerausschuss.

Im Fahrgastbeirat der Stadt Koblenz sind seit 2002 jeweils zwei Mitglieder des Jugendrates sehr gern gesehene Beraterinnenund Berater (Béla Riebel und Ingrid Alex). Außerdem gibt es ein neues Gremium, dass den Verkehrsentwicklungsplan Koblenz 2030 entwickelt. Hier arbeiten Philipp Klein und Julia Grüttner mit.

Auch im Kriminialpräventiven Rat ("Initiative Sicherheit in unserer Stadt") der Stadt sind zwei Mitglieder vertreten. (Leon Ahrend und Aileen Glade)

Laut Satzung des Jugend- und Bürgerzentrums auf der Karthause sind im dortigen Hausbeirat bis zu drei Jugendratsmitglieder tätig, um die Interessen der jugendlichen Hausbesucher zu vertreten (Emilia Link und Diana Conda). Für das sich im Bau befindliche Bürgerzentrum in Lützel wurden Selina Ince und Maria Meneses-Alvarez in den dortigen Hausbeirat gewählt.

Die Stadt-Schüler-Vertretung der Stadt Koblenz hält außerdem zwei beratende Sitze für den Jugendrat Koblenz bereit. Im Jugendrat 2017/2018 werden diese durch INgrd Alex (Vertreterin: Aileen Glade) und Jona Meis (Vertreter: Philipp Klein) übernommen.

 

Projekte

 

Berlin-Fahrt 2016

Detlev Pilger, Mitglied des Bundestages, hatte uns bereits vor einiger Zeit nach Berlin zum Besuch des Bundestages eingeladen. Leider hat es lange zeitlich nicht geklappt, aber im Mai 2016 war es dann soweit: Wir sind für fünf Tage nach Berlin gefahren und haben nicht nur den Bundestag genau inspiziert, sondern auch ansonsten viel von Berlin gesehen. Da man knapp sechs Stunden nach Berlin fährt und sich die Fahrt auch etwas lohnen sollte, haben wir den Fronleichnams-Feiertag genutzt, um wenig Schule zu verpassen und trotzdem viel Zeit in Berlin verbringen zu können.

Die Hin- und Rückfahrt ging (nach dem alle Koffer und Taschen einen Platz gefunden hatten...) problemlos mit der Bahn. Nachdem wir unser Hotel im Prenzlauer Berg bezogen haben, haben wir uns für das Abendessen in Kleingruppen aufgeteilt, so dass jede/r etwas gefunden hat, was ihm/ihr geschmeckt hat. Am Donnerstag ging es dann gleich nach dem Frühstück los zum Reichstag, durch die Sicherheitsschleusen und dann in den Plenarsaal. Dort wurde uns einiges über die Geschichte des Hauses erzählt sowie über die Aufgaben des Bundestags und des Bundesrats. Danach war noch ein Gespräch mit der Mitarbeiterin von Detlev Pilger vereinbart gewesen. Da sitzungsfreie Woche war, sollte er selber eigentlich nicht in Berlin sein, sondern in seinem Wahlkreis. Daher war unsere Überraschung groß, als er auf einmal selber dort stand. Wegen eines privaten Termins war er eh am Wochenende in Berlin und ist daher extra für uns einen Tag früher angereist! Das Gespräch war sehr spannend, neben dem bewegten Lebenslauf ging es natürlich auch um die Einblicke in die konkrete Arbeit eines Bundestagsabgeordneten uvm. Nach dem Gespräch konnten wir dann noch auf die berühmte Glaskuppel sowie im Anschluss zu einem Mittagessen im Paul-Loebe-Haus.

Nachmittags liefen wir vom Bundestag zum Potsdamer Platz und konnten so zum einen das erste mal das Brandenburger Tor sehen und zum anderen das Denkmal für die ermordeten Juden im Holocaust (Stelenfeld) begehen. Besonders spannend fanden wir den Vergleich zum Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma aus der NS-Zeit, was ganz in der Nähe ist, aber eine ganz andere Stimmung hat. Abends ging es dann nach Schöneberg, wo wir den Vorstand vom Kinder- und Jugendparlament Tempelhof-Schöneberg getroffen haben. Mit ihnen haben wir uns dann nicht nur über unsere jeweilige Arbeit ausgetauscht, sondern uns auch noch Tipps fürs Shoppen in Berlin geholt, Werwolf gespielt und miteinander Zeit verbracht.

 

 

 

Am Freitag hatten wir wieder einen relativ frühen Start und sind in die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße gefahren. Die Bernauer Straße war durch die Berliner Mauer knapp 30 Jahre geteilt und der Mann, der uns durch den ehemaligen Mauerstreifen geführt hat, konnte uns anschaulich und eindrücklich von dieser Zeit erzählen. Anhand von Einzelschicksalen wurde uns das Ausmaß dieser Trennung sehr deutlich. Im Anschluss daran nahmen wir noch an einer fotografischen Spurensuche teil. Wir wurden ausgestattet mit Fotos aus den 1950er/1960er Jahren, die an der Bernauer Straße aufgenommen wurden sowie Straßenkarten der Straße von vor 1961, zwischen 1961 und 1989 und nach dem Mauerfall. Außerdem erhielt jede Kleingruppe eine Kamera und sollte nun die Orte suchen, an denen die Fotos vermutlich aufgenommen worden sind und dort selber Fotos machen, einen Teil davon seht ihr hier:

Im Anschluss verglichen wir diese und erhielten noch mehr Informationen über Berlin als getrennte Stadt. Auch hier war es eine gute Mischung zwischen Informationen und eigenem Handeln und hat uns sowohl Spaß gemacht, als auch zum Nachdenken angeregt. Den Freitag nachmittag haben wir dann mit Sightseeing verbracht und abends wieder in kleinen Gruppen gegessen.

 

Samstag war unser letzter Tag in Berlin, die meisten haben den freien Vormittag (sehr erfolgreich) zum shoppen genutzt. Am Nachmittag haben wir uns dann wieder getroffen uns sind in einen Trampolinpark im Norden Berlins gefahren. Das war eine sehr lustige, aber auch überraschend anstrengende Stunde, die wir dort drin gehüpft sind und daher konnten wir die Pizza und Pasta am abend noch besser genießen. Nach dem gemeinsamen Abendessen sind wir zurück ins Hotel und haben den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Am Sonntag ging es dann wieder bepackt zurück nach Berlin, die Rückfahrt haben viele dazu genutzt, um Schlaf aufzuholen, der in den Nächten zum Teil ein wenig zu kurz kam.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Detlev Pilger für die Einladung, allen Menschen, die am verkaufsoffenen Sonntag im März 2016 bei uns Kuchen gekauft haben sowie unserem Oberbürgermeister Herrn Prof. Dr.  Hofmann-Göttig für die freundliche Spende, die uns die Fahrt nach Berlin finanziell deutlich erleichtert haben.

 

 

 

Jugendbefragung 2011

Besonders wichtig für die Arbeit des Jugendrat Koblenz ist es, dass wir wissen, was die Jugendlichen in Koblenz bewegt, was sie gut finden, wovor sie Angst haben, womit sie ihre Freizeit verbringen etc. Deswegen hat der Jugendrat 2011/2012 eine Jugendbefragung durchgeführt: In Zusammenarbeit mit der Kommunalen Statistikstelle und MItarbeitern des Jugendamts wurde ein Fragebogen entwickelt und von Koblenzer Schülerinnen und Schülern beantwortet. Anschließend wurden die erhobenen Daten digitalisiert und mit der Expertise der kommunale Statistikstelle, allen voran Frau Schüller, ausgewertet. Da wir eine repräsentative Stichprobe sowohl hinsichtlich der Anzahl der befragten Personen, als auch der Verteilung von Geschlecht, MIgrationshintergrund und Alter erreichen konnten, können die Ergebnisse unserer Befragung auch als repräsentativ gelten. Dies freut uns ganz besonders, weil wir dadurch immer wieder darauf zurück greifen können und nun wissen, was die Koblenzer Kinder und Jugendliche bewegt.

Die Fragen umfassten die Bereiche Schule, Mobilität, Freizeit, SIcherheit, Persönliches und Beteiligung. Hiher einige Beispiele unserer Befragung: Die Bewertung des Zustands der Schulen war je nach Schule sehr unterschiedlich, ein Dauerbrenner war aber die Sauberkeit und Ausstattung der Schultoiletten. Bei der Mobilität wurde vor allem das Fehlen der Radwege und die unpünktlichen Busse und Bahnen kritisiert. In der Freizeit sehen die Koblenzer Kinder und Jugendlichen ihre Freunde in der Mehrheit täglich oder fast täglich, daher überrascht es nicht, dass mit Freunden treffen bei fast allen (außer bei den Jungen zwischen 14 und 17 Jahre) an erster Stelle der Tätigkeiten in der Freizeit steht. Die größte Sorge der Kinder und Jugendlichen ist die Schule, mit großem Abstand folgen dann Liebeskummer, Streit und die Sorge um die Gesundheit.. Das schönste im Leben der Jugendlichen sind die nahen Beziehungen, d.h. die Freunde zu habe, verliebt zu sein oder die Familie. Die Ergebnisse der Befragung findet ihr hier auch noch mal zum nachlesen.

 

 

Wahlzeit

Auch im Jahr 2017 wird wieder in Koblenz gewählt - dieses mal nicht nur der Bundestag, sondern auch die Stelle des Oberbürgermeisters wird neu ausgeschrieben. Wir werden sicherlich auf die ein oder andere Weise den Kandidaten für die beiden Wahlen auf den Zahn fühlen und schauen, wie sehr sie sich für die Anliegen von Kindern und Jugendlichen interessieren. Bleibt also gespannt, wir halten euch auf dem Laufenden!

 

Vor der Bundestagswahl 2013 arbeitete die Rheinzeitung im ganzen Verbreitungsgebiet bei ihrer Berichterstattung mit Jugendlichen zusammen, um Politik verständlich zu machen, Positionen und Ziele der einzelnen Parteien und Politikerinnen "auf den Punkt zu bringen" und Jugendliche für Politik zu interessieren.

In Koblenz wurde unter den Bewerbern die Redaktion der Schülerzeitung des Max-von-Laue-Gymnasiums, "Die Hupe", ausgewählt, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Berichte kritisch gegenlasen auf Verständlichkeit und die auch selbst Interviews führten und Berichte schrieben.

Anläßlich der Idee der Lokalredaktion Koblenz, gemeinsam mit Jugendlichen eine Podiumsdiskussion mit allen sieben Direktkandierenden des Wahlkreises 200 zu veranstalten, stießen dann Jugendratsmitglieder zu diesem Projekt dazu. Sie interviewten ebenfalls Kandidierende, Landes- und Bundespolitiker (so zum Beispiel Herrn Wefelscheid, Herrn Pilger, Frau Kraft, Herrn Gabriel, Herrn Bahr).

Gemeinsam bereiteten die drei Projektpartner die Podiumsdiskussion vor, die am 12. September 2013 im Saal des Kurt-Esser-Hauses von über 90 Gästen besucht wurde (Schüler aus Leistungskursen Sozialkunde des Max-von Laue-Gymnasiums und des Julius-Remy-Gymnasiums Bendorf, der Schülerzeitzung "Die Anstalt" vom Görres-Gymnasiums, Lehrern und anderen Interessierten.

Es wurde unter der Moderation von Ingo Schneider (Leiter Lokalreaktion RZ) und Lena Adams und Fabian Braun (Jugendrat) sehr diszipliniert und vollgepackt mit klaren und klar gemachten Informationen und Standpunkten diskutiert. Die Zuhörer/Frager bestätigten am Ende, dass sie nun wesentlich besser wüssten, wen sie wählen (die ü18) oder wählen würden (die u18). Die Kandidierenden waren ebenfalls mit der Veranstaltung sehr zufrieden, insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter der kleineren Parteien  äußerten sich sehr zufrieden darüber, dass sie gleichberechtigt zu Wort gekommen waren.

Abschluss des Projektes  

Das Projekt fand am 25. Oktober 2013 einen sehr schönen Abschluss im Druckhaus der RZ.

Ingo Schneider, Chef der Lokalredaktion, moderierte eine Abschlussdiskussion, in der ausführlich die positiven Erlebnisse der beteiligten Jugendlichen und Erwachsenen und all ihre neuen Erfahrungen zur Sprachen kamen. Die Podiumsdiskussion in der JuKuWe wurde dabei als Highlight mehrfach hervorgehoben. Verbesserungsvorschläge für ein nächstes Mal wurden aber ebenso ausgetauscht. Gerne würde die Lokalredaktion der RZ weitere Projekte mit dem Jugendrat gemeinsam ganpacken. Der Jugendrat peilte konkret als "nächstes Mal" die Kommunalwahl 2014 an: Die Themen werden noch viel "hautnäher" sein, als die der Bundestagswahl.

Im Anschluss daran waren alle mächtig beeindruckt bei der Besichtigung der riesigen Maschinerie, die Nacht für Nacht die vielen Zeitungen druckt.

Wiederkehrende Aktionen

 

10. Koblenzer Jugendforum Klartext am 24. Juni 2016

Am 24. Juni 2016 haben wir das zehnte Koblenzer Jugendforum veranstaltet: Zusammen mit 140 Jugendlichen aus unterschiedlichen Koblenzer Schulen haben wir mit Abgeordneten aus dem rheinland-pfälzischen Landtag über die Bereiche der Landespolitik diskutiert, in der die Interessen von Jugendlichen berührt werden. Eingeladen waren alle weiterführenden Schulen in Koblenz, angemeldet haben sich Klassen von der Albert-Schweitzer-Realschule plus (10. Klasse), dem Eichendorff-Gymnasium (11. Klasse Leistungskurs), dem Görres-Gymnasium (9. Klasse), dem Gymnasium auf der Karthause (zwei Leistungskurse der 11. Klasse) sowie dem Max-von-Laue-Gymnasium (10. Klasse). Außerdem waren von allen Parteien Vertreterinnen und Vertreter anwesend: Frau Demuth von der CDU, Frau Köbberling von der SPD, Frau Lemke von den Grünen, Herr Paul von der AfD sowie Herr Wink von der FDP.

Frau Demuth (CDU)Frau Köbberling (SPD)Frau Lemke (Bündnis 90 / Die Grünen)Herr Paul (AfD)Herr Wink (FDP)

Die Jugendlichen haben sich in den Bereichen Bildungspolitik, Arbeitsmarktpolitik, Kinder- und Jugendpolitik, Integrationspolitik und Umweltpolitik intensiv mit den Wahlprogrammen sowie der Koalitionsvereinbarung auseinander gesetzt und eigene Fragen formuliert. Diese konnten sie dann den anwesenden Politikerinnen und Politikern stellen, um zu erfahren, inwieweit die Belange, Interessen und Bedürfnisse von Jugendlichen in den Programmen der Parteien berücksichtigt werden. Die Fragen waren sehr breit gestreut, von der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik, wo es u.a. um den Unterrichtsausfall und die gerechte Bezahlung aller Ausbildungsberufe ging, über die Umweltpolitik (Wie schafft man eine Versorgung mit Nahrungsmitteln mit artgerechter Haltung?) und die Kinder- und Jugendpolitik (Wahlrecht ab 16 - Was spricht dafür, was müsste sich dafür sonst noch ändern?) und zum Schluss zur Integrationspolitik (Wie wird eine gelungene Integration möglich?), die Diskussion war sehr lebhaft und am Ende wurde die Zeit sehr knapp. Für das nächste mal werden wir daher noch mal an dem Konzept feilen und überlegen, wie man mehr Zeit für einen Austausch zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Politikerinnen und Politikern auf der anderen Seite ermöglichen kann. Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen, die sich die Zeit genommen haben und am Jugendforum teilgenommen haben, wir fanden die Veranstaltung sehr spannend!

Frau Demuth (CDU) konnte leider nicht bis zu dem verlängerten Ende der Veranstaltung bleiben, da sie familiäre Verpflichtungen hatte. Deswegen ist sie nicht mit auf dem Gruppenbild zu sehen.

 

9. Koblenzer Jugendforum Klartext am 16. Mai 2014

Das Jugendforum 2014 stand ganz im Zeichen der Kommunalwahl: 23 Kandidierende für den Stadtrat aus 10 Parteien und Wählervereinigungen waren eingeladen, um mit Jugendlichen zu diskutieren: Was habt ihr für die Jugend geplant, falls ihr nach dem 25. Mai zu den EntscheidungsträgerInnen der Stadt Koblenz gehören werdet?

Am Ende haben alle 23 einen Vertrag unterschrieben, auf dessen Einhaltung der Jugendrat und das Kinder- und Jugendbüro als Interessensvertretung der minderjährigen Einwohnerinnen und Einwohner pochen wird. Im Wortlaut: "Falls ich am 25. Mai 2014 in den Rat der Stadt Koblenz gewählt werde, werde ich in den nächsten fünf Jahren bei allen Abstimmungen bedenken und abwägen, was sie für die jugendlichen Einwohner der Stadt bedeuten und gemäß der UN-Konvention zu deren Wohl handeln."

Jugendforum 2014 - Das Motto praktisch in die Tat umgesetzt Fragen, Fragen, Fragen - Die Jugendlichen scheuen sich nicht, ihre Anliegen zu teilen Die Reihe der PolitikerInnen Unterzeichnung des Vertrags

 

 

Orte der Kinderrechte in Koblenz

Nach einer Idee von Thomas Muth, Sachbereichsleiter Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes unserer Stadt, werden seit einigen Jahren  zu einem Artikel der UN Kinderrechtskonvention, der in dem jeweiligen Jahr in der rheinland-pfälzischen Kinderrechtewoche im Fokus steht, Kunstwerke als dauerhafte Denkmäler von Koblenzer Kinder und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Künstlern der Region geschaffen. Um die Orte der Kinderrechte zu entdecken gibt es eine Geo Caching Tour, die für Kinder und Jugendliche ab ca. 10 Jahre geeignet ist.

Für 2017 steht der Artikel 12 der UN Kinderrechtskonvention ("Recht auf Beteiligung") im Fokus - In diesem Artikel geht es um das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung, vor allem in Gerichts- und Verwaltungsverfahren, die sie berühren. Im Moment schauen wir uns geeignete Orte für dieses wichtige Recht an und sind schon am überlegen, welche Jugendlichen wir dieses mal fragen. Sobald wir mehr spruchreifes wissen, gibt es hier neue Informationen!

2016: Artikel 29 "Recht auf Persönlichkeits- und Menschenrechtsbildung"

Standort: Park der Kinder- und Jugendhilfe Arenberg (Pfarrer-Kraus-Str. 63), am Zaun zur Straße

Entwurf: Jugendliche aus dem Kinder- und Jugendheim Arenberg unter Anleitung des Künstlerpaars Rita Ternes und Thomas Naethe
 

2015: Metallscheibe zu Artikel 14 "Recht auf Gedankens-, Gewissens- und Religionsfreiheit"

Standort: Blumenbeet am Zentralplatz/Viktoriastr.

Entwurf: Vier christliche und muslimische Jugendliche unter Anleitung der Graphikerin Erika Heiligendorff, Koblenz.

Eingraviert wurde neben den Kettenglieder der Satz "Was bedeutet das für dich?"

 

 

 

 

 

 

     Glasstele Orte der Kinderrechte V

 2014: Glasstele zu Artikel 42 "Bekanntmachung der Kinderrechte"

Standorte: Sparkassen-Filiale in der Schloßstr.

Entwurf und Ausführung: Mitglieder des Jugendrates unter Anleitung unter Anleitung der Künstlerin Judith Röder, Höhr-Grenzhausen.

 

 

 

 

 

 

 

2013: Keramiksäulen zu Artikel 34 "Recht auf Schutz vor sexuellem Missbrauch"

Standort: Jugendhaus am Moselring

Entwurf und Ausführung: Jugendliche Besucherinen und Besucher des Jugendhauses unter Anleitung des Künstlers Emil Heger, Höhr-Grenzhausen. 

 

 

 

 

 

 

Orte der Kinderrechte 2011

2011: Holzskulptur zu Artikel 24 "Recht auf Gesundheit"

Standort: Spielplatz Bleidenberg auf dem Festungsgelände Ehrenbreitstein

Entwurf und Anleitung: Bernhard Hanel, Stuttgart.

Aufbau mit Schülerinnen und Schüler der Diesterweg-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen und sozial-emotionale Entwicklung)

 

 

 

 

 

 

2010: Metallskulptur zu Artikel 3 "Recht auf Vorrang des Kindeswohls"

Geborgenheit des Schiffes, Auge, Ohr und schützende Hand

Standort: Lützeler Moselufer

Entwurf und Ausführung: Auszubildende des Wasser- und Schiffahrtsamtes Koblenz, unter Anleitung des Künstlers Emil Heger, Höhr-Grenzhausen

 

 

 

 

 

 

2009: Der erste Ort der Kinderrechte

Keramiksäule "Alle sind gleich" zu Artikel 2: Achtung der Kindesrechte Diskriminierungsverbot

Keramikplatten auf dreieckiger Betonsäule. Bildliche Illustrationen zum Artikel und der Satz "Alle sind gleich" in Blindenschrift: blaue Kugeln- auf dem Foto zu sehen "Alle" (links) und "sind"(rechts). Das symbolisiert, dass niemand wegen einer Behinderung diskriminiert werden darf.

Standort: Spielhaus am Moselufer

Entwurf und Ausführung: Mitglieder des Jugendrates unter Anleitung der Künstlerin Anja Bogott, Ehrenbreitstein.

 

 

 

 

Weltkindertag

Am 20. September feiern wir jedes Jahr den Weltkindertag, 2015 gab es einen Kinderrechtefest im Rahmen des Schängelmarkts am 20. September. Wir waren natürlich auch wieder mit dabei und haben unser neu gestaltetes Kinderrechte-Spiel mit gebracht, bei dem man das passende Pärchen finden muss zwischen den jeweiligen Artikeln und den Bilder, die es darstellen. Besonders gefreut hat uns, dass wir mit unserem Spiel die eher etwas älteren Kinder ansprechen konnten.

Immer wieder ist es aber wichtig, zu betonen, dass Kinderrechte in Deutschland eigentlich Kinder- und Jugendrechte heißen müssten. Kind ist man in Deutschland bis 14 Jahre- die UN-Konvention gilt aber bis 18 Jahre. Weiß hier kein Mensch und es werden auch immer nur Kinderfeste am Weltkindertag gefeiert. Jugendliche fühlen sich da überhaupt nicht angesprochen. Bei unserem Besuch im Ministerium am 2. Oktober 2013 haben wir das Thema auch wieder angesprochen. Bringt die Leute immer zum Nachdenken "Ach ja!..." Aber jeder meint letztlich, so lange schon bestehende Titel könnte man eher nicht mehr ändern. Ein Beispiel hierfür ist auch das Aktionsprogramm "Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz" - im Titel sind nur Kinder genannt, aber im Text geht es durchaus auch um Jugendliche.

 

"Koblenz spielt"

Auch 2016 waren wie wieder bei Koblenz spielt dabei! Obowhl das Wetter eher unbeständig war, waren viele große und kleine Spielkinder da und haben sich an unseren Spielangeboten ausprobiert. Der Jugend-IQ-Quiz war natürlich auch wieder mit dabei - hier findet ihr ein paar Eindrücke von den letzten Jahren bei Koblenz spielt! In 2017 findet Koblenz spielt am 20. Mai statt!

 

Sportveranstaltungen für die Jugend

Der Jugendrat unterstützt Sportveranstaltungen für die Jugend, begleitet sie aber auch kritisch. Beim "Sporterlebnistag", bei dem die Sportvereine die Möglichkeit haben, sich und ihre Sportart vorzustellen, ist es seit einigen Jahren Brauch, dass Jugendratsmitglieder sowohl die Besucherinnen und Besucher als auch die Anbieter ausführlich befragen und den Veranstaltern danach eine kritische Bilanz vorlegen. Anhand dieser konkreten Befunde kann dann jeweils für das nächste Jahr geplant werden, damit es nicht an den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen vorbeigeht, was eine Stadt bietet. Sport-und Bäderamt, Ordnungsamt und Sportjugend Rheinland-Pfalz  nehmen die Befunde und die Anmerkungen des Jugendrates sehr ernst. 2015 haben wir zum ersten Mal nicht nur die Kinder und Jugendliche, sondern auch die Ewachsenen befragt, dadurch erhoffen wir uns noch mehr Informationen darüber, warum Familien den Sporterlebnistag besuchen und wie sie darüber hören.

Der Sporterlebnistag 2016 war ein voller Erfolg - etwa 1300 Menschen haben wir gezählt, die rein und raus gingen, dazu kamen dann noch die Jugendlichen und Kinder, die bei den Sportvereinen mitgemacht haben. Wir schätzen also, dass ca. 1500 Personen den Sporterlebnistag besucht haben und die unterschiedlichen Sportarten ausprobiert haben (denn auch Kinder und Jugendliche, die für einen Sportverein dort waren, haben sich am Rhönrad probiert, sind die Kletterwand hoch geklettert oder oder oder...). Sobald wir die Fotos vom Fotografen haben, werden wir hier ein paar Bilder veröffentlich. Bis dahin freuen wir uns sehr auf den 10. Sporterlebnistag, der am 24. September 2017 stattfinden wird.

 

 

 

Hier sind ein paar Impressionen vom Sporterlebnistag 2015:

 

 

Landesebene

12./13. November 2016: Vernetzungstreffen der rheinland-pfälzischen Jugendvertretungen
Wie auch in den vergangenen Jahren wird wieder ein Teil der Mitglieder vom Jugendrat Koblenz bei dem jährlichen Treffen der rheinland-pfälzischen Jugendvertretungen teilnehmen. Wir freuen uns auf den Austausch und sind gespannt, was die anderen Jugendlichen im letzten Jahr gearbeitet haben. Die online-Dokumentation könnt ihr hier nachlesen.

14./15. November 2015: Vernetzungstreffen der rheinland-pfälzischen Jugendvertretungen
Der Jugendrat Koblenz nimmt immer sehr gerne an einem jährlichen Erfahrungsaustausch der rheinland-pfälzischen Jugendvertretungen teil, der unter dem Motton  "So geht´s!" steht. Es ist spannend zu hören, was andere Jugendräte machen und wie ihre Arbeitsbedingungen sind. Gemeinsam werden den Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung Jugendthemen nahe gebracht. Die Treffen finden meistens in Mainz statt - der Jugendrat Koblenz war aber auch schon Gastgeber.
2015 waren wir mit sieben Leuten bei dem Treffen in Soonwald vertreten und haben besonders von dem Workshop profitiert, an dem wir teilgenommen haben: Hier haben wir Reden und Diskussionen geübt und uns selber auf Video angeschaut, um zu sehen, wie wir wirken.

10. September 2014: Besuch bei der Ministerin für Integration, Familien, Kinder, Jugend und Frauen
Am 10. September 2014 waren wir zu Irene Alt, der Ministerin für Integration, Familien, Kinder, Jugend und Frauen eingeladen. Mit ihr haben wir über das wichtige Thema "Jugendarbeit ist Pflichtaufgabe!" diskutiert. Grundlage davon war ein Positionspapier des Landesjugendhilfeausschusses, in dem eine zuverlässige Förderung für Jugendarbeit gefordert wurde. Der Jugendhilfeausschuss aus Koblenz und wir vom Jugendrat Koblenz haben uns dieser Forderung angeschlossen. Nach mehreren Briefwechseln wurden wir dann von der MInisterin zu einem Besuch eingeladen. Wir konnten ihr von unserer Arbeit erzählen und dadurch praktisch deutlich machen, warum Jugendarbeit eine wichtige Aufgabe für Städte und Kommunen ist.

2. Oktober 2013: Treffen mit Herrn Wiechmann (Landtagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen)
Auf Einladung von Nils Wiechmann (Bündnis 90/Die Grünen), Stadtrat in Koblenz und Mitglied des Landtages in Mainz, besuchten 13 Mitglieder des Jugendrates eine Plenarsitzung des Landtages und hatten eine Stunde lang Gelegenheit, Herrn Wiechmann zu seiner Arbeit zu befragen und die Arbeitsbedingungen im Abgeordnetenhaus zu sehen. An gleichen Tag fand ein informativer Besuch beim Ministerium für Integration, Familien, Kinder, Jugend und Frauen statt.

 

 

Bundesebene

Jugendratsmitglieder nehmen auch an bundesweiten Jugendkongressen und Treffen teil:

Im Mai 2016 haben wir im Rahmen unseres Berlin-Besuchs auch das Kinder- und Jugendparlament vom Bezirk Tempelhof-Schöneberg besucht. Der Nachmittag und Abend mit dem Vorstand war sehr spannend. Unter anderem haben wir festgestellt, dass manche Themen (Ausstattung der Schulen, Zustand der Schultoiletten und -gebäude)  scheinbar bundesweit von Jugendvertretungen aufgegriffen werden, während andere doch eher lokal begrenzt sind.

 

Im September 2015 waren wir zur 4. Internationalen Demokratiekonferenz eingeladen, Lena A. und Dennis T. haben uns dort vertreten und mit vielen anderen Jugendvertretungen aus ganz Deutschland über die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen diskutiert. Ein kleiner Bericht und Fotos folgen noch. Das Foto links wurde von der Jugendredaktion der Konferenz geschossen, es zeigt den Oberbürgermeister von Leipzig in einer Gesprächsrunde mit Jugendlichen, das Logo auf der T-Shirt-Rückseite könnte dem ein oder anderen bekannt vor kommen ;-)

 

 

 

 

 

Im November 2013 ludt die Bundeszentrale für politische Bildung mit den zwei Jugendnetzwerken teamGLOBAL und Young European Professionals zu einem Jugendkongress ein. Unter dem Motto "Zukunft denken. Zukunft gestalten." wurden 250 Jugendliche und junge Erwachsene, zwischen 16 und 27 Jahren aus ganz Deutschland in die Europäische Jugend- und Erholungs-Begegnungsstätte Werbellinsee bei Berlin eingeladen.

Das Ziel des Jugendkongresses war es, Fragen zu Themen aus dem Bereich der Globalisierung und der Europäischen Integration gemeinsam zu diskutieren, Verständnis für Probleme zu schaffen und Lösungsansätze zu entwerfen.

Melissa und Dennis nahmen teil.

 

Internationale Treffen

Nicht nur in Deutschland gibt es aktive Jugendvertretungen, sondern auch in anderen Teilen Europas und der Welt. Wir freuen uns sehr, dass wir von den Verbund der französischen Jugendvertretungen eingeladen worden sind, an ihrem 25jährigen Jubiläum teil zu nehmen. Anlässlich dieses Festes kommen nicht nur Jugendvertretungen aus allen departements aus Frankreich zusammen, sondern es sind auch Jugendvertretungen aus Schweden, Italien, Luxemburg und Belgien eingeladen, ihre Erfahrungen zu teilen. Lena und Paula werden gemeinsam nach Straßburg fahren und dort auf französisch den Jugendrat Koblenz in einem Vortrag vorstellen und zeigen, was wir so machen.

 

Deine Wahl 2016

Ergebnisse der Jugendratswahl 2016

Es war wieder soweit: Am 8., 9. und am 12. und 13. Dezember 2016 wurde der neue Jugendrat für die Jahre 2017 und 2018 gewählt! Nachdem wir nicht nur in den Schulen, sondern auch über die Zeitung, das Radio und in einem Fernsehbericht auf die Jugendratswahl aufmerksam gemacht haben, haben sich 30 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 13 Jahre und 24 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahre als Kandidatinnen und Kandidaten für die Jugendratswahl 2016 aufgestellt.

Gewählt werden konnte in den weiterführenden Schulen in Koblenz und im öffentlichen Wahllokal, was im Kurt-Esser-Haus (Markenbildchenweg 38), im ersten Stock in den Räumen der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. (JuKuWe) ist.

Die Auszählung der Wahl fand dann am letzten Wahltag statt, nachdem alle Wahllokale ihre Pforten geschlossen hatten. Bei der Auszählung war reger Betrieb: Neben den etwa 100 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die die Stimmzettel ihrer jeweiligen Wahllokale/Schulen auszählten, waren auch die Bürgermeisterin, Vertreterinnen aus dem Koblenzer Stadtrat und dem Jugendhilfeausschuss. Mitarbeiter des Jugendamts, viele der Kandidatinnen und Kandidaten (zum Teil mit ihren Familien) anwesend sowie natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wahlamts und der scheidende Jugendrat. Die Wahlbeteiligung war erfreulich hoch, in der jüngeren Altersgruppe lag sie bei 58,3% und bei der älteren Altersgruppe bei 40,2%. Die allgemeine Wahlbeteiligung lag bei 49,1%. Über diese relativ hohe Wahlbeteiligung freuen wir uns sehr, zeigt sie doch, dass der Jugendrat mehr und mehr von den Jugendlichen wahr- und angenommen wird und die Koblenzer Jugendlichen daran interessiert sind, sich einzubringen.

Im neuen Jugendrat sind wieder deutlich mehr Mädchen als Jungen: In beiden Altersgruppen sind jeweils sieben Mädchen und vier Jungen reingewählt worden. Wieder konnten wir Schülerinnen und Schüler aus vielen unterschiedlichen Schulformen erreichen (Gymnasien, Realschule plus, IGS, Berufsschule) und freuen uns auf einen vielfältigen und lebendigen Jugendrat. 15 der 22 Mitglieder sind derzeit auf einem Gymnasium, vier gehen auf die IGS, drei auf die Realschulen und eine auf die Berufsschule. Auch trauen sich mehr und mehr junge Jungen und Mädchen in den Jugendrat - in diesem Jahr sind insgesamt vier Mitglieder erst zehn Jahre alt, der älteste ist 17 Jahre. Die Anzahl von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist ähnlich hoch wie der allgemeine Durchschnittswert in Koblenz (Durchschnitt in Koblenz: 26,8%, Durchschnitt im Jugendrat: 30%).

In den Jugendrat gewählt wurden: Leon Ahrend, Merve Aras, Pauline Baumgart, Devrim Deller, Julia Grüttner, Selina Ince, Emily Klein, Emilia Link, Emilio Lutz, Béla Riebel (alle erste Altersgruppe), Mohamad Bitar, Diana Conda, Aileen Glade, Alina Güls, Daniel Hobernik, Philipp Kern, Jona Meis, Tale Meis, Maria Meneses-Alvarez, Paula Mohrbacher und Lea Rieser (alle in der zweiten Altersklasse).

Ergebnisse der Wahl 2014

2014 gab es 35 Bewerbungen (16 Kandidatinnen und Kandidaten für die erste, 19 für die zweite Altersgruppe).  Gewählt wurde am 4./5. und 8./9. Dezember 2014, die Wahlbeteiligung lag bei den jüngeren bei 48%, bei den 14- bis 17-Jährigen bei 30%. Die allgemeine Wahlbeteiligung aller Kinder und Jugendlichen lag bei 38,7%. Auch wenn damit etwas mehr Personen zur Wahl gegangen sind als 2012, ist dies immer noch ein relativ niedriger Wert. Die Wahlbeteiligung würde sicher höher ausfallen, wenn manche Schulen den Wahllokalen mehr Aufmerksamkeit verschaffen würden und die Erwachsenen in der Schule die Schüler mehr auf die Wichtigkeit von demokratischen Wahlen aufmerksam machen würden. Aber die schwache Beteiligung an der Kommunalwahl zeigt das erwachsene Vorbild.

Der Jugendrat 2015/2016 bestand aus 14 Mädchen und 8 Jungen, wobei sich auch schon deutlich mehr Mädchen (24) als Jungen (11) beworben. Über die Gründe, warum sich mehr Mädchen als Jungen aufgestellt haben, lässt sich nur spekulieren. Unsere repräsentative Jugendbefragung legt nämlich eigentlich ein anderes Bild für Koblenz dar: Von der kleinen Gruppe der Jugendlichen, die sich überhaupt politisch aktiv engagieren, sind zwei Drittel Jungen.
Knapp 3/4 der Mitglieder sind Gymniasasten! Am besten vertreten ist das Eichendorff-Gmynasium, dort gehen fünf unserer Mitglieder hin, elf weitere Mitglieder gehen auf andere Gymnasien (Gymnasium auf der Karthause, Max von Laue Gymnasium, HIlda Gymnasium, Cusanus Gymnasium, Görres Gymnasium und Gymnasium auf dem Asterstein). Die weiteren Mitglieder gehen entweder auf die IGS (einer) oder auf eine der Koblenzer Realschulen plus. Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses mal wieder jemanden dabei haben, der erst zehn Jahre ist  - Gregor hat in den letzten zwei Jahren im Jugendrat bewiesen, dass man auch als ganz junges Mitglied im Jugendrat ernst genommen wird und überall mitreden kann. 23% der Mitglieder haben einen Migrationshintergrund, in der Gesamtbevölkerung von Koblenz sind es 26,8% laut dem Statistischen Jahrbuch 2014 der Stadt Koblenz. Damit ist der Jugendrat in dieser Hinsicht ein relativ gutes Abbild der Koblenzer Bevölkerung.

Kontakt

Logo Kinder- und Jugendbüro

Die pädagogische Begleitung und die Geschäftsführung des Jugendrates liegt in den Händen des Kinder- und Jugendbüros Koblenz. Nach dem Brigitte Selugga-Reinschenk den Jugendrat jahrelang sehr engagiert und kompetent begleitet hat, führt Esther Helmert ihre Arbeit seit ihrem Ruhestand im Sommer 2014 weiter. Im Kinder- und Jugendbüro haben wir auch unseren Arbeitsplatz mit PC, Telefon, Kopierer, Fax etc., so dass wir gut arbeiten können. Außerdem treffen wir uns hier mit unseren AGs, bereiten die Sitzungen oder Treffen mit Menschen aus der Politik und Verwaltung vor.

 

Raum im 1. Stock des Kurt-Esser-Hauses,
Links: Arbeitsplatz der Geschäftsführung,
Rechts: Arbeitsplatz des Jugendrates

 

 

 

 

 

 

 

Kinder- und Jugendbüro Koblenz

Du findest das Kinder- und Jugendbüro hier:

Kinder- und Jugendbüro
c/o Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V.

Markenbildchenweg 38
56068 Koblenz

Telefon 0261/ 133 42 27
jugendbuero@jukuwe.de und
info@jugendrat-koblenz.de

Die Stadt Koblenz legt sehr großen Wert darauf, dass Kinder und Jugendliche an den sie betreffenden Entscheidungen in Politik und Verwaltung beteiligt  werden. Dafür wurde 2001 das Kinder- und Jugendbüro eingerichtet. Das Kinder- und Jugendbüro wird finanziert durch die Stadt Koblenz. Träger sind die Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. und der Stadtjugendring Koblenz e.V.

Eine Fachkraft begleitet Partizipationsprojekte wie Spielplatzplanung mit Kindern und Stadtteilerkundungen mit Grundschülern. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist außerdem die Begleitung und die Geschäftsführung des Koblenzer Jugendrates, der auf dieser Homepage ausführlich dargestellt wird. Die Fachkraft macht für Kinder und Jugendliche Strukturen der Kommune durchschaubar, sie ist Mittlerin und Übersetzerin zwischen Politik, Fachkräften der Verwaltung, Leitung von Institutionen einerseits und der Jugend andererseits. Sie hilft mit - immer parteilich für die Kinder und Jugendlichen - Erwachsene von deren Ideen, Vorschlägen und Kritik zu überzeugen, um die Kinder- und Jugendfreundlichkeit der Kommune zu steigern.

Die Leitung des Kinder- und Jugendbüros ist beratend in Gremien und Projekten der Stadt tätig und sie ist aufgefordert, neue Konzepte für Partizipationsprojekte zu entwickeln. In der Geschäftsstelle hat der Jugendrat einen Arbeitsplatz mit Rechner,  Internet, Telefon, Fax, Drucker, Kopierer zur Verfügung für alle Mitglieder. Arbeitsgruppen haben dort Räumlichkeiten für ihre Treffen.

Laut Vertrag mit der Stadt ist das Kinder- und Jugendbüro unabhängig und hat immer parteilich für die Jugend zu handeln!

Rechtliche Grundlagen

Kinder und Jugendliche haben das Recht, über alles, was sie betrifft, ihre Meinung zu äußern und sie müssen angehört und an Entscheidungen beteiligt werden.

Das erlauben uns nicht gnädigerweise einzelne Erwachsene, weil sie gerade gut gelaunt sind, sondern das ist vielfältig in Übereinkünften zwischen vielen Ländern der Welt, in Gesetzen der einzelnen Staaten, unserer Bundesländer und Gemeinden als euer Recht festgeschrieben.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden heute nicht mehr als unfertige Erwachsene betrachtet, sondern als Menschen, die sich in einem besonderen, für sich wertvollen Lebensabschnitt befinden. Ihre Selbstbestimmung ist zwar noch eingeschränkt, sie brauchen Anleitung und Schutz durch Erwachsene, aber sie sind eigenständige Persönlichkeiten, die respektiert und ernst genommen werden müssen - sie sind nicht einfach nur Objekte des Handelns und der Entscheidungen Erwachsener.

Unsere Rechte - international

1989 verabschiedete die Vollversammlung der Vereinten Nationen eine Konvention über die Rechte des Kindes. 

Nicht stören an dem Wort "Kind" - es geht um Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Diese Konvention wird als weltweites, völkerrechtlich verbindliches Grundgesetz angesehen. Die Staaten, die die Konvention unterschrieben und ratifiziert haben - also auch Deutschland - stehen in der Pflicht, diese Rechte in nationalen Gesetzen zu verwirklichen und sind der UN darüber Rechenschaft schuldig.

In der Konvention geht es um Gleichbehandlung, das Wohl der Kinder und Jugendlichen, ihr Recht auf Leben und persönliche Entwicklung und die Achtung vor der Meinung und dem Willen des Kindes (Jugendlichen): Kinder und Jugendliche dürfen ihre Meinung frei äußern und haben Anspruch darauf, Gehör zu finden. Die Staaten sollen sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche in Angelegenheiten, die sie selbst betreffen, Einfluss nehmen können auf die Entscheidungen der Erwachsenen. Kinder und Jugendliche haben ein Anrecht darauf, die Gegenwart mitzugestalten. Kinder und Jugendliche haben auch ein Recht auf kind- und jugendgerechte Information.

Für die Verwirklichung der Kinderrechte haben sich 100 Institutionen in Deutschland in der "National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland" zusammengeschlossen. Diese Koalition ist Anwalt der Jugend gegenüber der jeweiligen Bundesregierung.

 

Weltkindertag 2007 in Koblenz - Kinderrechtebäume zu den Artikeln der UN-Konvention- gestaltet von Koblenzer Kindern und Jugendlichen

Besonders wichtige Artikel für den Jugendrat sind unter anderen:

  Artikel 12 Artikel 13 Artikel 15

In den letzten Jahren wurden jeweils zum Weltkindertag (20. September) in Koblenz "Orte der Kinderrechte" geschaffen. Weitere Infos dazu findest du auf der Seite "über uns" unserer Homepage, da dann auf "wiederkehrende Aktionen" klicken.

   

Unsere Rechte - Deutschland

Das Achte Buch Sozialgesetzbuch, ist das Gesetzbuch, in dem alle Gesetze der Kinder- und Jugendhilfe aufgeschrieben sind, die für ganz Deutschland gelten. Hier heißt es unter anderem in Paragraph 8, Satz 1: "Kinder und Jugendliche sind entsprechend ihrem Entwicklungsstand an allen sie betreffenden Entscheidungen der öffentlichen Jugendhilfe zu beteiligen..." Außerdem steht hier in §11, Absatz 1, dass Jugendliche bei den Angeboten der Jugendarbeit mitgestalten und mitbestimmen sollen.

Es gibt zusätzlich dazu Landesgesetze zur Jugendhilfe und Jugendförderung, die Vorschriften zur Beteligung von Kindern und Jugendlichen enthalten.

Agenda 21, Teil III, Kapitel 25, Absatz 2: "Es ist zwingend erforderlich, dass Jugendliche...auf allen für sie relevanten Ebenen aktiv an den Entscheidungsprozessen beteiligt werden                           

Auch das Baugesetzbuch schreibt eine Bauleitplanung für nachhaltige städtebauliche Entwicklung und besondere Berücksichtigung der sozialen Interessen von jungen Menschen vor und enthält Voschriften zur Beteiligung von allen Bürgern. Nachzulesen im Paragraph 1, 3 und 6 des Baugesetzbuch.

 

 

 

Viele engagierte Menschen fordern die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz

mehr dazu hier

Unsere Rechte - Rheinland-Pfalz

§ 56 b  der Gemeindeordnung: In einer Gemeinde kann auf Grund einer Satzung eine Jugendvertretung eingerichtet werden.

Beiräte können laut Gemeindeordung § 56 a über alle Angelegenheiten, die die  Belange der von ihnen vertretenen gesellschaftlichen Gruppen berühren, beraten und sich gegenüber Politik und Verwaltung der Gemeinde äußern. Auf Antrag eines Beirates muss der (Ober-)bürgermeister dem Rat der Gemeinde Angelegenheiten der vom Beirat vertretenen Gruppe zur Beratung und Entscheidung vorlegen.

Im Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen gibt es eine Partizipationsleitstelle, die Beteiligung von Jugendlichen fördern soll.

Unsere Rechte - Koblenz

Die Stadt Koblenz hat schon sehr früh, 1995, Beteiligungsformen für Kinder (Stadtteilerkundungen) und Jugendliche (Jugendrat) ins Leben gerufen, in Satzungen festgeschrieben und mit einem finanziellen Etat ausgestattet, als es noch gar keine Paragraphen dazu in der Gemeindeordnung gab.

Der Jugendrat hat eine beratende Stimme im Jugendhilfeausschuss, in der AG Spielflächen des JHA, im Schulträgerausschuss, im kriminalpräventiven Rat, im Fahrgastbeirat und im Hausbeirat des Jugend- und Bürgerzentrums auf der Karthause.

Der Jugendrat wird nicht nur auf seinen eigenen Antrag hin gehört, sondern seine Stellungnahmen zu verschiedenen Angelegenheiten werden häufig auch von Politik und Verwaltung nachgefragt.

Jugendliche aus dem Jugendrat haben im Jahr 2005 gemeinsam mit erwachsenen Fachleuten im Rahmen einer Zukunftskonferenz die Leitziele des Jugendamtes der Stadt Koblenz mit erarbeitet.

Satzung des Koblenzer Jugendrates hier

Wahlordnung des Koblenzer Jugendrates hier

In den städtischen Gremien und Arbeitsgruppen sind aktuell beratend tätig:                        

Jugendhilfeausschuss: Lena Adams
AG Spielflächen:  Aileen Glade und Helena Ferdinand
Schulträgerausschuss:  Lena Adams und Monna Al-Khaldi
Kriminalpräventiver Rat:  Maria Meneses-Alvarez und Aileen Glade
Fahrgastbeirat:   Lea Rieser und Marius Hoffart    
Hausbeirat JuBüZ:   Diana Conda und Pauline Baumgart
Verkehrsplan Koblenz 2030 Fabian Braun
Nahverkehrskonzept Lena Adams

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         

 

 

Die Termine für 2017
sind hier zu finden!
Es gibt zwei Veränderungen: Die Sitzung
im März fällt voraussichtlich aus, die
Sitzung im August wurde eine Woche
nach vorne verschoben!

 
Freitag, 31. März, 17:30 - 20:00 Uhr, Saal 220, Rathaus II
3. Jugendratsitzung
Bevor die Osterferien beginnen treffen wir uns natürlich noch mal, um über die Fortschritte in den Arbeitsgruppen zu sprechen. Wir treffen uns im Saal 220 im Rathaus Gebäude II.

 

Die April-Sitzung muss leider ausfallen!

 

Freitag, 19. Mai 2017, 17:30 - 20:00 Uhr, Saal 220, Rathaus II
4. Jugendratssitzung
Kurz bevor es mit Koblenz spiel in die vollen geht, treffen wir uns noch mal, um u.a. die letzten Dinge für Koblenz spielt zu besprechen und auf unsere anderen Projekte zu schauen. Wie immer treffen wir uns im Saal 220, im Rathaus Gebäude II.
 

Samstag, 20. Mai 12-18 Uhr, Koblenz
Koblenz spielt
"Koblenz spielt" braucht ja inzwischen fast keine Erklärung mehr - von der oberen Löhr über die ganze Altstadt bis zum Zentralplatz: An diesem Samstag kann man in den Gassen und auf den Plätzen spielen, spielen, spielen. Auch wir werden wieder mit dabei sein und zusammen mit der Jukuwe das ein oder andere Spiel bereit halten. Kommt vorbei, es wird für groß und klein schöne Angebote geben!

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